Seit Beginn der 90er Jahre ist die AWO im Bereich der Tilgung uneinbringlicher Geldstrafen durch gemeinnützige Arbeit tätig.

Im Jahre 2000 wurde IsA-K zunächst als Projekt entwickelt, um eine Alternative zur Ersatzfreiheitsstrafe speziell für Frauen zu schaffen.

  • Im Oktober 2000 erhielt das damalige Projekt den Bewilligungsbescheid des Arbeitsamtes Nord, dass das Angebot für sechs Monate mit einer ABM-Stelle gefördert wird. Nach nur zwei Wochen Umbau und Renovierung der Räumlichkeiten eröffnete IsA-K am 01.11.2000 unter der Leitung von Gisela Krüger seine Türen in der Badstr. 33a, in Berlin-Wedding.
  • Im Januar 2001 bewilligte das Arbeitsamt Nord die Verlängerung der Maßnahme auf zwölf Monate.
  • Im Februar 2001 tilgten bereits 31 Frauen ihre uneinbringliche Geldstrafe in gemeinnütziger Arbeit bei IsA-K
  • Pünktlich zum 01.11.2001 wurde die Verlängerung der Maßnahme um weitere 12 Monate vom Arbeitsamt Nord bewilligt.
  • Am 02.10.2002 fand ein Gespräch mit der Senatorin für Justiz statt, welche eine Förderung für 2004 in Aussicht stellte und als Zwischenlösung einen Antrag bei der Deutschen Klassenlotterie Berlin anregte.
  • Da am 31.10.2002 die Förderung durch das Arbeitsamt Nord endete, wurde die Arbeit ehrenamtlich und ohne öffentliche Förderung fortgesetzt, damit die in dem Projekt arbeitenden Klientinnen nicht zurück in den Strafvollzug mussten. Die Projektleiterin und eine Praktikantin sowie zwei der ausgeschiedenen Mitarbeiterinnen hielten die Arbeit in dem Projekt dadurch aufrecht.
  • Im März 2003 entschied die Deutsche Klassenlotterie über die Förderung von IsA-K für den Zeitraum von 12 Monaten.
  • Seit dem 01.04.2004 wird IsA-K aus Mitteln der Senatsverwaltung für Justiz nach Beschluss im Abgeordnetenhaus Berlin vom 18.03.2004 mit zwei Teilzeitstellen finanziert und wurde somit vom Projekt zur Einrichtung.
  • Seit Januar 2006 befindet sich die Einrichtung IsA-K in der Trägerschaft der AWO Kreisverband Berlin-Mitte e.V.

Zertifizierte Einrichtung

QM-Zertifikat - QM ZS quer4c

Diese Einrichtung wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung

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