Rechte stärken!

Behördenunabhängige Rechtsberatung für asylsuchende Menschen

Der AWO Kreisverband Berlin-Mitte ist Träger des Projektes „Rechte Stärken! Behördenunabhängige Rechtsberatung für asylsuchende Menschen“ (AM19 BE5241) in Partnerschaft mit dem Diakonischen Werk Berlin-Stadtmitte e.V. und der Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben gGmbH (GIZ) sowie in ideeller Partnerschaft mit der Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e. V. (KuB). Ziel des Projektes ist es, standardisierte Beratungsstrukturen für Asylsuchende in der Region Berlin-Brandenburg anzubieten sowie Sprachmittler*innen fortzubilden.

Diese kostenfreie, individuelle und unabhängige Beratung richtet sich schwerpunktmäßig an Menschen im laufenden Asylverfahren, anerkannte Flüchtlinge, Personen mit subsidiärem Schutz oder Menschen, welche durch ein Resettlement-Programm nach Deutschland kamen. Das Projekt wird mit dreizehn Mitarbeiter*innen an fünf Standorten berlinweit umgesetzt:



Beratungszeiten
  • Der AWO Kreisverband Berlin-Mitte bietet Asylrechtsberatung in mehr als elf Sprachen in unserer Beratungsstelle in Berlin-Mitte sowie in unseren Refugien an. Die genauen Beratungszeiten entnehmen Sie unserer Gesamtübersicht.
  • Dieses Angebot wird durch eine Asyl- und Aufenthaltsrechtliche Beratung mit zwei Personen am Standort der KuB an drei Tagen der Woche in Berlin-Kreuzberg ergänzt. Hier werden mehr als 20 Sprachen abgedeckt.
  • Für leistungs-rechtliche Fragen ist eine Sozialberatung der Diakonie an vier Tagen die Woche in Kreuzberg angegliedert.
  • Die GIZ übernimmt die Fort- und Weiterbildung von Sprachmittler*innen, durch eine Workshop-Reihe zu Themen wie der Arbeit mit traumatisierten Geflüchteten, Strukturen vom Sozialwesen in Deutschland oder Reflexion eigener Grenzen.

Somit schafft das Projekt eine in Berlin einzigartige Kooperation zwischen drei Beratungsstellen und einem Bildungsträger, welche untereinander im Austausch stehen und deren Sprachmittler*innen zudem optimal geschult werden. Durch einen regelmäßigen Austausch mit Behörden und Zivilgesellschaft setzen wir uns dafür ein, dass zur Wahrung der Rechte asylsuchender Menschen diese staatlich unabhängige Beratung erhalten bleibt und verbessert wird.

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert. Das Projekt (AM19 BE5241) läuft vom 01.10.2020 bis zum 30.06.2022. Im Vorgängerprojekt „Perspektive in Deutschland? Unabhängige Rechtsberatung im Asylverfahren als Standardaufgabe“ wurden eigene Beratungsstandards geschaffen, welche wir in einer Broschüre veröffentlicht haben. Diese sollen nun kontinuierlich umgesetzt, verbreitet und weiterentwickelt werden.



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