Perspektiven schaffen

Familiennachzug, Aufenthaltssicherung und Spracherwerb

Der AWO Kreisverband Berlin-Mitte ist Träger des AMIF Projektes „Perspektiven schaffen – Familiennachzug, Aufenthaltssicherung und Spracherwerb“ (9168-2025-1010) in Partnerschaft mit der Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben gGmbH (GIZ) sowie in ideeller Partnerschaft mit der Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e. V. (KuB). Ziel des Projektes ist es, ein Beratungsangebot zur Unterstützung von Familiennachzug und Aufenthaltsverfestigung zu etablieren & die legale Migration durch Familiennachzug zu stärken sowie die aufenthaltsrechtliche Lage von Drittstaatsangehörigen in Berlin nachhaltig zu sichern. Familienangehörige, die legal nach Deutschland einreisen, erhalten wichtige Unterstützung, um Sprach- und Alltagsbarrieren schnell zu überwinden und ihre soziale Inklusion in die deutsche Gesellschaft zu erleichtern.

Unsere kostenfreie, individuelle und unabhängige Beratung richtet sich schwerpunktmäßig an Menschen nach dem abgeschlossenen Asylverfahren, insbesondere unbegleiteter Minderjährige, die über das Asylverfahren eine Aufenthaltserlaubnis erhalten sowie Personen mit Niederlassungserlaubnis oder eine Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EU erhalten haben, die als Fachkräfte eingewandert sind. Dabei hat jeder Träger einen eigenen Fokus:


  • Der AWO Kreisverband Berlin-Mitte bietet Beratung zum Familiennachzug und zur Aufenthaltssicherung an. Die genauen Beratungszeiten entnehmen Sie unserer Gesamtübersicht.
  • Dieses Angebot wird durch einen weiteren Beratungsstandort der KuB in Berlin-Kreuzberg ergänzt.
  • Die GIZ organisiert Sprach- und Orientierungskurse (SpoRi Kurse) sowie Austauschabende für nachgezogene Angehörige. Ziel der SpoRi Kurse ist es eine ergänzende Maßnahme zum Integrationskurs eine niedrigschwellige Sprach- und Orientierungskurse anzubieten, die auf Bedarfe der Familien zugeschnitten sind. Die Austauschabende schaffen ein Angebot, um über den Familiennachzug eingereiste Menschen bei ihrem Ankommen in Deutschland zu unterstützen.


Wir bauen auf erfolgreichen Vorgängerprojekte auf, welche seit Jahren nicht nur qualifizierte Rechtsberatung anbieten, sondern sich auch für strukturelle Verbesserungen einsetzen.

  • Im Vorgängerprojekt AM22 9168-2022-0196 "Know Your Rights - Rechtsberatung für Schutzsuchende in Berlin" ermöglichten wir kostenfreie, individuelle und unabhängige Sozial- und Rechtsberatung schwerpunktmäßig für Menschen im laufenden Asylverfahren, anerkannte Flüchtlinge, Personen mit subsidiärem Schutz oder Menschen, welche im Rahmen humanitärer Aufnahmen nach Deutschland kamen.
  • So fand im Vorgängerprojekt „Rechte Stärken! Behördenunabhängige Rechtsberatung für asylsuchende Menschen“ (10/20-06/22, AM19 BE5241) drei Wochen vor der Bundestags- und Abgeordnetenhauswahl eine Podiumsdiskussion mit Spitzenkandidierenden der Berliner Politik über die flüchtlingspolitische Ausrichtung der nächsten fünf Jahre statt (s. Fernsehübertragung hier).
  • Im Vorgängerprojekt „Perspektive in Deutschland? Unabhängige Rechtsberatung im Asylverfahren als Standardaufgabe“ (06/18-06/20, AM17 BE3505) wurden Beratungsstandards erarbeitet, welche wir in einer Broschüre veröffentlicht haben. Diese werden seitdem kontinuierlich umgesetzt, verbreitet und weiterentwickelt.


Die genauen Beratungszeiten entnehmen Sie bitte dem Flyer auf unserer Hauptseite.


Kofinanziert von der Europäischen Union aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF 2021-2027). Weiterer Kofinanzierer ist die Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung. Das Projekt läuft vom 01.07.2025 bis 30.06.2028.

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